48 Stunden. Acht Challenges. 38 Hacker. Und eine Frage, die über allem stand: Wo aus Herausforderungen Innovation entstehen.
Vom 5. bis 7. Juni verwandelte sich unser Space (Fabrik19 und Rivvers) für ein Wochenende in einen Ort voller Energie, Kreativität und positiver Anspannung. Denn Unternehmen aus der Region brachten reale Herausforderungen mit, von Wissensmanagement über Recruiting bis hin zu Cybersicherheit und KI-gestützter Vertriebsoptimierung. Die Aufgabe der Teilnehmenden: Innerhalb von nur zwei Tagen innovative Lösungsansätze (AI basiert) entwickeln und erste digitale Prototypen auf die Beine stellen.
Acht Herausforderungen. Ein gemeinsames Ziel
Der besondere Reiz eines Hackathons liegt darin, dass nicht an theoretischen Fallbeispielen gearbeitet wird. Die Challenges stammen direkt aus der Praxis und spiegeln aktuelle Fragestellungen wider, mit denen mittelhessische Unternehmen heute konfrontiert sind.
Als sogenannte „Challenger“ waren die Unternehmen Abicor Binzel, Volksbank Mittelhessen, Siemens Healthineers, Lehnert GmbH, WullUp, Panta, Schunk und Weimar Beschriftung vertreten.
Wenn aus Herausforderungen Chancen werden
Was Hackathons für uns so spannend macht, sind nicht nur die Ergebnisse. Es ist vor allem die Art und Weise, wie gearbeitet wird.
Innerhalb kürzester Zeit entstehen Teams aus Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die sich oft erst wenige Stunden zuvor kennengelernt haben. Statt langer Abstimmungsrunden wird ausprobiert, verworfen, neu gedacht und direkt umgesetzt. Genau diese Haltung begegnet uns auch in vielen erfolgreichen Digitalprojekten: Nicht monatelang über Möglichkeiten diskutieren, sondern Ideen früh sichtbar machen und gemeinsam weiterentwickeln.
Schon am Freitagabend war spürbar, mit welchem Engagement die Teams ihre Herausforderungen angingen. Während einige nach dem gemeinsamen Sundowner auf der Dachterrasse langsam ins Wochenende starteten, verschwanden andere direkt wieder an ihre Arbeitsplätze. Für manche wurde die Nacht deutlich kürzer als geplant.
Zwischen Nachtschichten, Pitch-Decks und neuen Perspektiven
Besonders beeindruckend war zu beobachten, wie unterschiedlich die Teams ihre Projekte angingen.
Ein Team hatte seinen ersten funktionsfähigen Prototypen bereits deutlich früher fertig als erwartet. Statt sich zurückzulehnen, nutzte es die zusätzliche Zeit, um die Lösung weiter auszubauen, zu verfeinern und zusätzliche Funktionen zu entwickeln.
Mindestens genauso spannend war die Dynamik am Finaltag. Während die ersten Teams bereits ihre Ergebnisse präsentierten, arbeiteten andere noch an den letzten Anpassungen ihrer Präsentationen und nahmen neue Impulse direkt mit auf die Bühne. Diese Mischung aus Wettbewerb und gegenseitigem Lernen macht den besonderen Charakter eines Hackathons aus.
Mehr als nur ein Veranstaltungsort
Für uns als Fabrik19 war der Hackathon eine spannende Möglichkeit, das Format aktiv mitzugestalten. Während Rivvers die Räumlichkeiten für das Wochenende zur Verfügung stellte, unterstützten wir die Veranstaltung unter anderem bei der Planung, öffneten unsere Dachterrasse für gemeinsame Programmpunkte und brachten Coaches sowie Mentoren ein.
Gleichzeitig bot das Wochenende viele Gelegenheiten für Gespräche über den eigentlichen Hackathon hinaus. Bei Führungen durch unser Großraumbüro entstanden spannende Diskussionen über digitale Produkte, moderne Arbeitsweisen und neue Technologien. Einige Teilnehmende interessierten sich dabei auch für Themen außerhalb der aktuellen Challenges und nutzten die Gelegenheit, einen Blick über den Tellerrand zu werfen.
Warum wir solche Formate unterstützen
Als Softwareunternehmen beschäftigen wir uns täglich mit Veränderung, Innovation und neuen Technologien. Trotzdem bewegen wir uns im Projektalltag oft innerhalb bestimmter Branchen und Fragestellungen.
Ein Hackathon eröffnet andere Perspektiven. Er bringt Themen auf den Tisch, die weit außerhalb des eigenen Tagesgeschäfts liegen, ermöglicht neue Kontakte und zeigt, wie die nächste Generation von Entwicklerinnen, Entwicklern und Digitaltalenten denkt und arbeitet.
Gleichzeitig bietet er Unternehmen die Möglichkeit, Herausforderungen offen zu teilen und neue Lösungsansätze kennenzulernen, die unter normalen Rahmenbedingungen vielleicht nie entstanden wären.
Genau deshalb unterstützen wir Formate wie den StartMiUp Hackathon: weil Innovation nicht entsteht, wenn alle dasselbe denken – sondern wenn unterschiedliche Menschen gemeinsam an den richtigen Fragen arbeiten.
Rundum gelungen
Nach 48 intensiven Stunden standen nicht nur überzeugende Prototypen und spannende Ergebnisse auf der Bühne. Es entstanden neue Kontakte, neue Perspektiven und zahlreiche Impulse für die Zukunft.
Für uns war der StartMuUp Hackathon einmal mehr ein Beweis dafür, wie viel Potenzial freigesetzt werden kann, wenn Talente, Unternehmen und Innovation an einem Ort zusammenkommen.