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2020 – digitale Chancen und die Corona-Krise

Alle Jahre wieder – und trotzdem ganz anders: Die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hätten wir uns alle unter anderen Bedingungen gewünscht. Selten haben wir uns sehnlicher auf das neue Jahr gefreut, war doch Covid-19 in den vergangenen Monaten allgegenwärtig.

Lassen wir das Jahr Revue passieren, so hat die Pandemie natürlich auch unseren (Arbeits-)Alltag verändert. Der erste Lockdown im Frühjahr kam überraschend, viele Kollegen arbeiten seitdem im Homeoffice und Videokonferenzen sind nicht mehr wegzudenken. 

Dennoch war 2020 ein gutes Jahr – auch, weil es uns gezeigt hat, wie schnell sich ein gutes Team auf neue Begebenheiten einstellen kann. So ist die Fabrik19 nach dem Umzug in das neue Büro am Gießener Bahnhof im November 2019 auch kontinuierlich gewachsen: Mittlerweile kümmern sich 53 Kolleginnen und Kollegen um unsere wachsende Produktpalette. 

Große Nachfrage nach digitalen Angeboten

Digitale Lösungen sind gefragter denn je. Ein positiver Aspekt, den wir in diesem Jahr erfahren durften. Die Nachfrage nach diesen hat unsere Eigenentwicklungen beschleunigt. Für Videokonferenzen steht nun unsere Plattform mos.connect zur Verfügung. Mit den Medientagen München, die erstmal als reine Onlinemesse veranstaltet wurden, hat mos.connect bereits die Härteprüfung bestanden: Zur optimalen Präsentation der siebentägigen Online-Konferenz, mit über 100 Sessions und mehr als 350 Speakern, wurde eine eigene Plattform geschaffen. 

Dass der Online-Austausch eine gute Alternative zu einem Präsenztreffen ist, wird auch bei unserer Eventreihe Feierabend:digital deutlich, der digitalen Sprechstunde für kleine und mittlere Unternehmen. Das Einzige, was fehlt, sind die Pizza und das gemeinsame Feierabendbier am Ende des Austauschs. Übrigens: Am 28. Januar ist es wieder soweit!

Technologie für smarte Cities

Die Technologie der Fabrik19 kommt mittlerweile auch in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz, die wir gemeinsam mit unserem Tochterunternehmen, der Distama, konzipiert und entwickelt haben. So freut sich der Landkreis Gießen über die App „digitales dorfleben“, und im Eigenbetrieb haben wir im März die Laubach App veröffentlicht. Ein Höhepunkt war natürlich unsere Messepräsenz auf der Grünen Woche im Januar in Berlin. Hier durften wir zehn Tage unsere Idee der Dorf-App den Besuchern näherbringen. 

Für die Smart City Duisburg haben wir im August eine Event-App (Smart City Duisburg Innovation Center – SCDIC) in die Stores gebracht und zwei weitere Projekte sind bereits in der Umsetzung. Mit vielen weiteren Städten und Regionen stehen wir bereits in engem Kontakt, um auch mit ihnen den Weg zur Smart City einzuschlagen. Gießen selbst ist mittlerweile smarter denn je – nicht nur wegen der Giessen App, die mittlerweile 50.000 Mal heruntergeladen wurde – auch weil die Stadt einen großen Schritt im Bereich E-Government gemacht hat: Termine im Stadtbüro können nach dem Lockdown über die von uns entwickelte Online-Terminvereinbarung gebucht werden. Und – wie jüngst auch in der Presse zu erfahren war – zusammen mit den Stadtwerken Gießen (SWG) haben wir den SWG-Monitor entwickelt, eine App, die Lehrer darüber informiert, wann sie den Klassenraum lüften müssen. 

Alles in allem war 2020 ein sehr ereignisreiches Jahr. Herzlichen Dank an alle Partner, Freunde und Kunden, dass sie uns in diesen turbulenten Zeiten begleitet haben, für die gute Zusammenarbeit und für das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

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